Herzlich willkommen bei Ihrer Kreuzkirche!
Evangelische Kirche für Geiselhöring  und Umgebung        - Kreuzkirche für dich -

 


 

Für Kurzentschlossene hier noch die letzten Termine zur ökumenischen Bibelgespräch:


27.04.2017 um 19:45 Uhr findet im Gemeindezentrum der Kreuzkirche ein Gespräch über Bibelstellen der Reformation statt.


 




Flüchtlinge ...
sind kein Thema, sondern Menschen.
Schmerzlich bewusst geworden ist mir das, als im Sommer ein junger, freundlicher, gut deutsch
sprechender Mann im Dekanat vor mir stand und um Kirchenasyl gebeten hat.
Ich war in diesem Augenblick nahezu hilflos und habe mir gedacht: „Das könnte auch mein Sohn sein. Wie ginge es mir, wenn eines meiner Kinder weit weg – allein, auf der Flucht – um Hilfe bitten würde?“ – Eine schreckliche, ja beängstigende Vorstellung!
Am liebsten hätte ich den jungen Mann sofort dabehalten. 

Aber ich wusste: das geht nicht. 

Denn dann gilt er als „untergetaucht“ und ich schade ihm mehr als das ich ihm helfe. Und ich schade dem Kirchenasyl, bei dem feste Regeln zu befolgen sind.
Dankenswerterweise hat der junge Mann – und indirekt damit auch ich – Hilfe beim Diakonischen Werk erfahren. Monika Huber ist es gelungen, in kürzester Zeit eine Gemeinde zu finden, die bereit war, Kirchenasyl zu gewähren.
Ein für mich einschneidendes Erlebnis!
in Bayern ...

Die Hilfe für Flüchtlinge – dies ist unbestritten – ist eine staatliche Aufgabe.
Daneben gibt es aber auch eine christliche Beistandspflicht.
„Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken
gegeben. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich als Gast aufgenommen. Ich war nackt, und ihr
habt mir Kleider gegeben. Ich war krank, und ihr habt euch um mich gekümmert.“1
Dieser Beistandspflicht bemüht sich die Kirche, gerecht zu werden. 

Durch unkomplizierte, schnelle und wirksame Hilfe, durch die Bereitstellung von Unterkünften (aktuell ein Schwerpunkt), durch die Organisation der Mitarbeit und der Fortbildung von Ehrenamtlichen, durch Verstärkung der Asylsozialberatung und durch weitere bedarfsgerechte Maßnahmen, die noch im Entstehen sind.


Der Landeskirchenrat hat im Landeskirchenamt eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet, die sämtliche Aktivitäten koordiniert, und finanzielle Mittel in Höhe von zunächst 1 Million Euro bereitgestellt, mit denen Dekanaten, Gemeinden und Einrichtungen geholfen werden soll, Hilfsmaßnahmen vor Ort zu finanzieren. Darüberhinaus wurde bei der Landessynode die Bereitstellung eines weiteren hohen Geldbetrags beantragt. 

Die Entscheidung hierüber trifft die Landessynode bei ihrer Herbsttagung Ende November in Schweinfurt.


... und im Donaudekanat
Zum Jahreswechsel 2014/2015 wurden in Regensburg und in Deggendorf zwei Erstaufnahmeeinrichtungen
eröffnet.


Die Diakonie ist in beiden Häusern mit jeweils einer Mitarbeiterin präsent. Möglich wurde dieser
Personaleinsatz durch Finanzmittel, die die Landeskirche im Rahmen der Herbstsynode 2014 in Regensburg zunächst für ein Jahr bewilligt hat. Inzwischen ist die Finanzierung auch für das kommende Jahr gesichert, so dass diese wichtige Arbeit fortgesetzt werden kann.
Eine der wesentlichen Aufgaben der Mitarbeiterinnen in den Erstaufnahmeeinrichtungen ist die
Koordination der Einsätze von Ehrenamtlichen.
In Regensburg wird die Diakonie – außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung – in den nächsten Tagen eine Kleiderkammer eröffnen.
Hierzu werden in den Kirchengemeinden Kleiderboxen aufgestellt, die regelmäßig geleert werden.
Außerdem sammelt die Diakonie im Rahmen der Aktion „Rückenwind“ gebrauchte Fahrräder, die – soweit nötig – fachkundig repariert und dann an Flüchtlinge weitergegeben werden.
Besonderer Dank gilt hier der schon genannten Monika Huber, die sich mit großem Engagement
und mit viel Phantasie in Regensburg und in Deggendorf für die Unterstützung der Flüchtlinge einsetzt.


Bei der Frühjahrssynode zum Thema Asyl hat sie ja über ihre Arbeit berichtet.
Auch das Evangelische Bildungswerk hat eine Reihe von Angeboten für Menschen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, aber auch für Flüchtlinge selbst in sein Programm aufgenommen.
So wurde beispielsweise im Alumneum in Regensburg ein Begegnungscafé für Frauen und Kinder mit Flüchtlingshintergrund eingerichtet. Hier können Frauen miteinander ins Gespräch kommen, aber auch kleinere Näharbeiten erledigen oder gemeinsam kochen oder backen.


Das Evangelische Bildungswerk qualifiziert im Auftrag der Stadt Regensburg in Kooperation mit
der VHS Ehrenamtliche für die Flüchtlingsarbeit.
Weitere Kooperations- und Kleinprojekte sind im Entstehen, teilweise auf Anfrage von ehrenamtlichen Initiativen.

Die EJSA, die Evangelische Jugendsozialarbeit, wird ab Mitte kommenden Jahres unbegleitete jugendliche Flüchtlinge betreuen. Für diese Arbeit werden im Marienstift, einem Haus der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Regensburg, zwei Stockwerke hergerichtet.


Große Hilfsbereitschaft ist auch in allen Kirchengemeinden des Dekanats festzustellen.
Das Spektrum der Angebote reicht vom Sammeln von Geld- und Sachspenden über die Bereitstellung von Räumen, beispielsweise für Deutschkurse, bis hin zu Hilfen beim Überwinden bürokratischer Hürden und seelsorgerlicher Begleitung. 

Wollte ich hier alles aufzählen, was getan wird, würde dies den zeitlichen Rahmen sprengen.
Für das großartige Engagement möchte ich mich bei allen, die sich

 – auf welche Weise auch immer – 

für die Unterstützung von Flüchtlingen einsetzen, ganz herzlich bedanken.
Ich bitte Sie, diesen Dank an die Mitarbeitenden in Ihren Gemeinden weiterzugeben.
Kaum Möglichkeiten haben wir, Räume für die längerfristige Unterbringung von Flüchtlingen bereitzustellen.
Auch wenn staatliche Stellen dies immer wieder fordern – wir haben diese Räume
einfach nicht; und dort, wo wir sie haben, scheinen sie – nach Prüfung durch die Landratsämter
oder Stadtverwaltungen – nicht oder noch nicht geeignet zu sein.
Gesucht werden derzeit vor allem Unterbringungsmöglichkeiten für große Gruppen (über 100 Personen); in naher Zukunft könnten freilich auch kleinere Einheiten – Häuser, Wohnungen, Zimmer – für anerkannte Flüchtlinge gefragt sein.
Die Eignung einer größeren freien Fläche, die wir der Regierung der Oberpfalz zur Aufstellung von Containern vorgeschlagen haben, wird derzeit geprüft.
Eine Schwierigkeit könnte freilich sein, dass von uns erwartet wird, dass wir auch die Container
errichten, um sie dann an die Regierung zu vermieten. Dies kann weder das Dekanat noch die Gesamtkirchengemeinde noch die Diakonie finanzieren, sondern – wenn überhaupt – nur die Landeskirche.
Aber auch das ist – im Moment jedenfalls – nicht zu erwarten.
Wir können froh sein, dass die Ankunft von Flüchtlingen in weiten Teilen der Bevölkerung so positiv aufgenommen wird, und hoffen, dass das auch noch lange so bleibt.
Wir müssen uns aber auch auf kritische Stimmen einstellen und dürfen diese nicht überhören.
Damit meine ich nicht die zum Teil inakzeptablen Äußerungen von Politikern und die fremdenfeindlichen Parolen irgendwelcher „Pegida“-Aktivisten, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.
Ich denke vielmehr – um nur ein Beispiel zu nennen – an Menschen, die seit vielen Jahren auf eine bezahlbare Wohnung warten und nun erleben, wie auf einmal hinreichend Mittel zur Verfügung stehen, um schnell Wohnraum für Flüchtlinge zu schaffen.


Das ist etwas anderes als Neid. Dahinter stehen Enttäuschungen, Hilflosigkeit und realistische existentielle Ängste.
Wenn Dinge, die hierzulande jahre- und jahrzehntelang vernachlässigt und versäumt wurden, jetzt nicht den Verantwortlichen angelastet werden, sondern auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen werden, dann ist nicht in Ordnung. Die Flüchtlinge können nichts dafür, dass Mieten immer höher steigen und für viele kaum mehr bezahlbar sind.
Ich denke auch an Situationen, in denen – an sich hilfsbereite – Bürgerinnen und Bürger miterleben, wie Flüchtlinge aus dem Zuspruch, mit dem sie empfangen werden, überzogene Ansprüche ableiten.
Wenn Flüchtlinge beispielsweise – dies ist nicht im Dekanat Regensburg, aber in einem anderen Dekanat des Kirchenkreises geschehen – eine Wohnung ablehnen, weil sie ihnen, aus welchen Gründen auch immer, nicht gefällt.

Ich denke auch – noch schlimmer! – an Menschen, die mit ansehen müssen, wie Flüchtlinge selbstverständliche Werte unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschafts- und Rechtsordnung missachten.
Wie sie Verhaltensweisen an den Tag legen, die für sie „ganz normal“ sein mögen, die für
uns aber ein inakzeptables Unrecht darstellen. Gewalt gegen Frauen zum Beispiel. Antisemitismus.
Oder auch Übergriffe gegen Christen. Überhaupt: jegliche Gewalt – in Worten und in Taten.
Das sind Einzelfälle. Aber wie schnell werden Einzelfälle – mitunter auch mit medialer Unterstützung – verallgemeinert.
Kritik wird kommen.
Und sie wird möglicherweise auch in der Kirche, in unseren Gemeinden, laut werden.
Darauf müssen wir uns einstellen. Und damit müssen wir umgehen. In vielen Bereichen. In der
Verkündigung, im Religionsunterricht, in unseren Gruppen und Kreisen und vor allem in persönlichen Gesprächen.
Ich möchte meinen Bericht aber nicht mit einem wenn auch realistischen, aber doch negativen Ausblick abschließen.
Nein. Ich möchte vielmehr sagen, dass ich froh und dankbar bin, in einem Land zu leben, das die Grenzen geöffnet und die Flüchtlinge nicht nur aufgenommen, sondern willkommen geheißen hat.
Ich bin froh und dankbar, in einer Kirche zu arbeiten, deren Leitung rasch reagiert hat und auf vielfältige Weise mithilft, die immensen Herausforderungen, die auf uns zugekommen sind und weiterhin auf uns zukommen werden, zu bewältigen.


Und ich bin froh und dankbar, ein Dekanat zu leiten, in dessen Gemeinden und Einrichtungen viele Menschen – ohne Wenn und Aber – helfen, wo und wie sie helfen können.


Reformationstag 2015
Auch dieses Jahr werden wir am Reformationstag in Regensburg wieder einen zentralen Gottesdienst in der Neupfarrkirche feiern und am Abend zu einer Vortragsveranstaltung mit anschließendem Empfang eingeladen.
Als Gastredner konnten wir dieses Mal Werner Küstenmacher gewinnen, den wohl bekanntesten Kirchenkarikaturisten und – seit einigen Jahren auch – Mitinitiator und Mitherausgeber der „simplify-your-life“-Reihe für ein „einfacheres und glücklicheres Leben“.
Sein Festvortrag steht unter dem Thema:

 „simplify für Christenmenschen. Wohin bewegt sich unser Glaube?“
Zu beiden Veranstaltungen lade ich herzlich ein.

 

Dank 

Wie immer danke ich zum Abschluss meines Berichts den Gastgebern dieser Synode und allen, die diesen Tag mit vorbereitet und gestaltet haben.
Und ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.
Eckhard Herrmann
Dekan
1 Matthäus 25,35.36 – Basisbibel
 


 

50-Jähriges Posaunenchorjubiläum

"Gott zur Ehre und den Menschen zur Freude“

Evangelischer Posaunenchor feiert 50-jähriges Bestehen

 – Festwochenende im Juli - 


 

Obmann Walter Schlag, Chorleiter Wolfram Kölzow und Stadtpfarrer Ulrich Fritsch (von links) freuen sich auf das Jubiläum des Posaunenchores. 

 


 

Geiselhöring. (aha) Am Samstag, 25., und am Sonntag,26. Juli, kann die evangelische Kirchengemeinde Geiselhöring ein großes Fest begehen. Seit fünfzig Jahren besteht der Posaunenchor und trug in all den Jahren mit seinen Auftritten bei Gottesdiensten oder anderen Anlässen zum Lobe Gottes und zur Freude der Menschen bei. Mit einem Festakt in der Mehrzweckhalle, einem Festkonzert in der katholischen Stadtpfarrkirche, einem Grillabend mit Ehemaligentreffen im Pfarrhausgarten, einem Festgottesdienst am Sonntag in der Labertalhalle, einem gemeinsamen Mittagessen und einem nachmittäglichen Standkonzert aller beteiligten Posaunenchöre im Seniorenzentrum wird das großartige Ereignis, das unter dem Motto „Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem Herrn“ steht,  gefeiert.

 

Stadtpfarrer Ulrich Fritsch, Obmann Walter Schlag und Posaunenchorleiter Wolfram Kölzow stellten kürzlich das Programm für das Jubiläumsfest am 25./26. Juli vor. Dabei wurde vor allem deutlich gemacht, dass dies insbesondere eine Würdigung der Verdienste des früheren Stadtpfarrers Gerhard Bosch sei, denn auf dessen Initiative hin sei der Posaunenchor im Jahr 1965 gegründet worden. Pfarrer Bosch habe es über viele Jahre hinweg geschafft,trotz einiger schwieriger Phasen die Musikgruppe zu erhalten. Natürlich solle das Fest, so Obmann Walter Schlag weiter, auch ein Dank an die zahlreichen Chormitglieder sein, die in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch großen Zusammenhalt beigetragen hätten, dass der evangelische Posaunenchor nun seit fünfzig Jahren das Leben der Kirchengemeinde und der Stadt bereichern kann. Derzeit bestehe der Chor aus Musikerinnen und Musikern im Alter von neun bis 74 Jahren, die unterschiedliche Instrumente spielten.

 

Walter Schlag erinnerte auch daran, dass die evangelische Kirchengemeinde über mehrere Kommunen hin verstreut, also Diasporagemeinde mit etwa 1100 Christen sei. Nichtsdestotrotz bestünden aber sehr gute Verbindungen zu den „Außenorten“, zum Beispiel nach Wallkofen, Mötzing, Aufhausen oder Sünching, wo die evangelischen Gläubigen immer auch in den katholischen Gotteshäusern willkommen seien. Überhaupt funktionierten die Ökumene generell und auch die Zusammenarbeit mit dem katholischen Stadtpfarrer Josef Ofenbeck hervorragend. Die sehr guten Verbindungen zeigten sich beispielsweise bei der alljährlichen ökumenischen Sonnwendfeier oder dem Gottesdienst am Abend des Buß- und Bettages. Deswegen sei es auch selbstverständlich, dass die beim Jubiläum anwesenden Posaunenchöre am Samstag, 25. Juli, um 17 Uhr in der katholischen Stadtpfarrkirche ein Festkonzert geben. Der Spendenerlös fließe der laufenden Dachrenovierung dieses Gotteshauses zu.

 

Das Jubiläum des Posaunenchores sehen aber Pfarrer Ulrich Fritsch, Obmann Walter Schlag und Leiter Wolfram Kölzow noch unter einem anderen, für sie besonders wichtigen Aspekt.  Wir wollen über die Grenzender Stadt hinaus Zeichen setzen mit der sehr guten Musik und laden daher Gäste aus nah und fern – darunter  auch Politiker – ein, die Musik zu genießen." Das bedruckte und von Sponsoren finanzierte T-Shirt, das der Posaunenchor beim Jubiläum tragen wird, ist grün, hat also die Farbe der Hoffnung. 

 

Das Programm für das Jubiläum startet am Freitag, 24. Juli, mit einem internen Treffen im Pfarrzentrum, bei dem es unter anderem einen Bilderrückblick in die Vergangenheit des Posaunenchors geben wird. Am Samstag, 25. Juli, findet um 13 Uhr in der Labertalhalle der offizielle Festakt statt. Um 17 Uhr beginnt dann in der katholischen Stadtpfarrkirche das Festkonzert mit dem Geiselhöringer Posaunenchor, dem Bezirkschor sowie den Posaunenchören aus Bogen und Landshut. Um 19 Uhr treffen sich die Chöre zum Grillfest im Pfarrgarten. Am Sonntag, 26.Juli, ist um 9.30 Uhr Festgottesdienst in der Labertalhalle, gestaltet von allen anwesenden Posaunenchören. Die Predigt hält stellvertretende Dekanin Elke von Winning aus Straubing. Nach dem Gottesdienst, bei dem auch Ehrungen vorgenommen werden, findet das gemeinsame Mittagessen im Pfarrzentrum statt.Zum Festausklang laden die Chöre schließlich um 14 Uhr in den Garten des Geiselhöringer Seniorenzentrums zu einem Standkonzert ein, bei dem vor allem bekannte Volkslieder zum Mitsingen zu hören sein werden. 

Text und Foto: Alois Hauner


 

Programm


 

Samstag, 25.07.2015


 

13:00 Uhr          Festakt in der Mehrzweckhalle der Stadt Geiselhöring


 

17:00 Uhr          Festkonzert in der katholischen Pfarrkirche Geiselhöring mit dem Bezirkschor

                          und den Posaunenchören aus Bogen und Landshut


 

19:00 Uhr          Gemeinsames Grillen der Chöre im Pfarrgarten der ev. Kreuzkirche 


 

Sonntag, 26.07.2015


 

09:30 Uhr          Festgottesdienst in der Mehrzweckhalle der Stadt Geiselhöring mit Posaunen-

                          chören aus Bogen, Landshut un dem Bezirkschor.

                          Festpredigerin: stellvertretende Dekanin Elke v. Winning


 

12:00 Uhr          Gemeinsames Mittagessen der Chöre im Gemeindezentrum der ev.                                             Kreuzkirche


 

14:00 Uhr          Standkonzert der Chöre im Garten des Seniorenheimes Geiselhöring


 

 

Impressionen vom Posaunenchorjubiläum 2015 


 


 „Ich bin bereit“

 

Mit diesen Worten bekräftigte unser neuer Lektor Max Heinzlmeir im Abendmahlsgottesdienst am heurigen Buß-und Bettag die Überreichung der, von Dekan Eckhard Hermann unterschriebenen, Ernennungsurkunde durch die stellvertretende Dekanin Elke v. Winning.


 

Max Heinzlmeir ist nun Lektor für unsere Kirchengemeinde und die Nachbargemeinden.So waren auch aus Schierling der Beauftragte des Dekanats für Lektoren und Prädikanten, Pfarrer Uwe Biederman, zugegen, der die große Beichte zum Buß- und Bettag leitete, sowie aus Straubing die Lektorin Ingrid Menzel, aus Neufahrn Prädikant Bernd Lesch und aus Rottenburg Pfarrer Peter Nauhauser mit seiner Frau, der Prädikantin Karin Nauhauser, die sich bei den Fürbitten einbrachten.Pfarrer Fritsch konnte zu Beginn des Gottesdienstes auch die Grüße des Landtagsabgeordneten,Josef Zellmeier, überbringen.

Neben unserer bewährten und beliebten Lektorin, Marina Würstl, bekleidet MaxHeinzlmeir nun das Lektorenamt, das die Gestaltung ganzer Gottesdienste vorsieht. Die Kirchengemeinde ist sehr dankbar, nun wieder einen weiteren Lektor zu haben, da ja unser über Jahrzehnte verdiente Lektor und Kirchenvorsteher,Herr Dr. Barth mit seinem Ruhestand in die Wirkungsstadt Johann SebastianBachs, nach Leipzig umgezogen ist.

Unserem Regionalbischof, Herrn Dr. Hans-Martin Weiss, liegt eine fundierte biblisch-theologische, sowie liturgische Einführung sehr am Herzen. So war MaxHeinzlmeir auch bereit, mit großer Motivation die Wochenendkurse zu besuchen,von denen er immer mit neuen Gedanken und Anregungen wieder zurückgekommen ist.

So sprach er  in seiner Predigt die Konfirmanden mit einem I-Phone an und entwickelte anhand der ersten Verse des Jesajabuches die fatalen Folgen eines nur um sich selbst kreisenden Lebens, indem weder Gott noch die Mitmenschen einen Platz haben. Er warb um die Kraft des Neuanfangs mit Gott. Gott sucht im Letzten die Gemeinschaft mit den Menschen immer wieder und sich freut über jede gute Gemeinschaft unter Menschen. - Wir danken Max Heinzlmeir nochmals für sein Engagement in unserer Kirche!

 


 

Bilder vom Begegnungsfest


Der Weihnachtstrucker kommt wieder

 


 An dieser Packliste hat sich nichts geändert - den genauen Sammlungszeitraum teilen wir, sobald uns bekannt, mit!!


 

Vorab schon einmal vielen lieben Dank für Ihre Unterstützung!!!


 

 

Vielen herzlichen Dank für die Spenden zu unserer Aktion "Brot für die Welt"


 

In unserer Kirchengemeinde wurden insgesamt 2.612,36 € gespendet - nochmals ein herzliches "Vergelt's Gott" dafür!!

       


"Land zum Leben - Grund zur Hoffnung" - unter diesem Motto rufen die evangelischen Landes- und Freikirchen zur 55. Aktion "Brot für die Welt" auf. Für Bayern wird die Aktion am 1. Advent mit einem Festgottesdienst im Münster Heidenheim (Dekanatsbezirk Heidenheim) eröffnet.


Es ist genug für alle da – nach Berechnungen der Vereinten Nationen reicht die weltweit vorhandene landwirtschaftlich nutzbare Fläche aus, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Alle Menschen können satt werden, wenn wir landwirtschaftliche Flächen in erster Linie für den Anbau von Grundnahrungsmitteln nutzen. Um die Ernährung der Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika dauerhaft zu sichern, muss das Land dort gerechter verteilt und die kleinbäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft gestärkt werden. Denn:

1. Wer über ausreichend fruchtbares Land verfügt, kann sich und seine Familie ernähren.
Viele Kleinbauernfamilien in den Ländern des Südens haben zu wenig oder gar kein Land. Oder sie werden von ihrem Land vertrieben. „Brot für die Welt“ und seine Partnerorganisationen setzen sich daher für Agrar- und Landreformen ein. 

2. Wer auf seinem Land unterschiedliche Nahrungsmittel für den Eigenbedarf anbaut, hat auch in Notsituationen genug zu essen.
Auf immer mehr Flächen wird nur eine einzige Nutzpflanze angebaut – häufig für den Export. Wenn die Weltmarktpreise für dieses Produkt fallen, hat dies oft katastrophale Folgen für Landarbeiter und -arbeiterinnen sowie Kleinbäuerinnen und –bauern. Sie verdienen dann nicht mehr genug, um sich Lebensmittel kaufen zu können. In den Projekten von „Brot für die Welt“ lernen die Menschen, verschiedene Nutzpflanzen anzubauen. So haben sie das ganze Jahr über genug zu essen und sind nicht von einem einzigen Produkt abhängig. 

3. Wer nachhaltige Landwirtschaft betreibt, erzielt dauerhaft gute Ernten und hilft, die Schöpfung zu bewahren.
Der Anbau in Monokulturen und die übermäßige Verwendung von Mineraldüngern und Pestiziden laugen die Böden aus und führen oft zur Verschuldung der Kleinbauernfamilien. So wird Hunger vererbt. „Brot für die Welt“ fördert nachhaltige Anbaumethoden und regionale Wirtschaftskreisläufe. Damit Menschen auch in Zukunft Lebensgrundlagen und Perspektiven haben. 

4. Wer an Jesus Christus glaubt, setzt sich dafür ein, dass alle Menschen Zugang zu Gottes guten Gaben haben.
Die ungleiche Verteilung von Land und die Inkaufnahme der Konsequenzen daraus sind Unrecht. Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gottes Schöpfung für alle Menschen gleichermaßen Gutes zum Leben hervorbringt. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für mehr Gerechtigkeit auf dieser Welt ein.

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