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Evangelische Kirche für Geiselhöring  und Umgebung        - Kreuzkirche für dich -

 

        

         


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                                                                        Jahrgang 32/1 (Dezember 2015-März 2016)

„Ich will Euch trösten, wie einen eine Mutter tröstet. “ – spricht Gott ….

... Dieser Vers aus dem Jesajabuch, Kapitel 66, ?? ist ja die Jahreslosung für das mit der Adventszeit eigentlich bereits begonnene kommende Jahr 2016. Schön, dass diese Jahreslosung so viel Geborgenheit und Zuversicht ausstrahlt! Erstaunlich, dasssie dem Alten Testament entspringt, welches in Mancher Augen als eher grausamgesehen wird. Dabei beschreibt dieses großartige Glaubenswerk nur, wie dieMenschen halt so sind, und es ist die Frage, ob die Weltsituation gerade jetztweniger roh und bedrohlich ist. So wird vielen Kirchengemeinden dieses Weihnachten ein Scherbenengel aus Bethlehem bedacht. Die schon seit Jahren angespannte Lage in Bethlehem steht für die unruhige Situation im Nahen Osten und anderswo.– Jetzt stehen diese Menschen plötzlich in großer Zahl vor unserer Tür. Das Neue Testament bringt die Geburt Jesu auch mit einer Wanderbewegung in Verbindung. In vielen Krippenspielen wird die Unfreundlichkeit und Geizigkeit der abweisenden Wirte ausgespielt. Dabei waren diese auch nur Leute, die sich mit viel Mühe eine Existenz erarbeitet hatten.  Sollten die Neuankömmlinge plötzlich alles einfach so bekommen? – Wer einmal den Standard einer Asylunterkunft gesehen hat (7 qm Wohnraum pro Person, kärgliche Einrichtung), wird da wohl nicht neidisch werden. Josef und Maria seien auch nur in einem Schafstall untergekommen – bemerkt die Bibel – nicht vorwurfsvoll,sondern einfach als Tatsache, und betont schon das Besondere an dieser Situation: Nicht die Umstände machen das Eigentliche aus, sondern die Menschen,die da kommen: Die Hirten … die Weisen … die Engel … Bereits in den 1980er Jahren habe ich den damals noch jungen Mönch Anselm Grün, den jetzt so weise bekannten Abt des Klosters Münsterschwarzach hören können: Er warb schon damals, den Stellenwert

materieller Werte in geistig/geistliche Werte zu wandeln. – Ein harter Weg! – Doch in den Gedankenströmungen des Weihnachtsfestes bedenkenswert und von großer Verheißung im Blich auf den„Frieden auf Erden“, der ja von den Engeln so wunderbar besungen wird …. So wünscht uns allen gesegnete Adventszeit,                          Ihr Pfarrer Ulrich Fritsch